Samstag, 11.08.2018

Interview von der Ameländer Post mit einem Kind XY aus dem Bulderner Lager:

AP: Guten Abend, heute stand das jährliche Schützenfest auf dem Programm. Kannst du unseren Lesern erklären, wie ein solcher Tag startet?

Kind: Dass das Schützenfest etwas besonderes ist, merkt man schon an der Tatsache, dass wir Kinder anstatt sonst um 9 Uhr heute bereits um 8 Uhr geweckt wurden. Dabei haben uns die Betreuer mit Schützenfestmusik und einem Trommler geweckt. Danach hieß es wie immer runtergehen zum Frühstück.

AP: Interessant zu sehen, dass man schon so früh am Tag auch als Kind merkt, dass heute ein besonderer Tag ist. Gab es denn anstatt Brote auch etwas besonderes, wie zum Beispiel Brötchen?

Kind: Nein, die gab es leider nicht. Die gibt es nur, wenn jemand bei uns aus der Gruppe hier auf Ameland Geburtstag hat, deshalb standen Brote auf der Karte.

AP: Das Frühstück war also gleich. Was stand denn nach dem frühstücken auf dem Programm?

Kind: Wir haben uns umgezogen und sind danach zum Antreten erschienen. Dabei mussten wir auf unsere sonst so geliebte Jogginghose verzichten, denn beim Schützenfest gibt es eine Kleiderordnung, welche Jeanshosen und abends auch im Idealfall ein Hemd oder Kleid vorschreibt (wie es eben für einen besonderen Anlass geregelt ist).  Treffpunkt für das Antreten war der Rasenplatz direkt hinter dem Haus. Dort standen wir in 2er-Gruppen in einem Halbkreis und hörten uns die Anweisungen des Leiters unseres Schützenvereines an. Ich glaube man nennt es nicht Leiter, aber ich kenne den richtigen Begriff dafür nicht. Es wurden uns die Regeln erklärt und das Vorgehen des Tages.

AP: Galten denn andere Regeln als sonst auch?

Kind: Nein! Vom Prinzip her gelten jeden Tag die gleichen Regeln, die uns am ersten Tag von der Lagerleitung (von den Betreuern LLL genannt… ich denke wegen den Namen der drei Lagerleiter Lisa, Lukas und Lasse?!). Nur heute gab es noch zusätzliche Regeln wie z.B. das Benehmen von uns Kindern während des Schießens. Falls man die nicht befolgt, kann man sogar vom Schützenfest ausgeschlossen werden. Aber das will natürlich keiner, weshalb sich alle an die Regeln halten.

AP: Klar, das ist wichtig, von daher kann man diese Regelung absolut nachvollziehen. Wie läuft denn ein Antreten bei euch im Lager ab?

Kind: Wir sind nach den Worten des Leiters durchs Dorf in 2er-Gruppen gelaufen. Dabei waren die Betreuer entweder komplett in weiß oder mit einem Sakko bekleidet und hatten dabei so einen komischen Hut auf. Nachdem wir wieder am Lager angekommen waren und das Fahnenschwenken beendet wurde, fand das Sternköniginschießen statt.

AP: Und wie ist das Sternköniginschießen ausgegangen?

Kind: Mit dem 465. Schuss krönte sich Jaimy-Lee Merfeld zur neuen Sternkönigin 2018. Und ernennt ihren Polo-Partner Lutz Puhe zum Sternkönig.

AP: Herzlichen Glückwunsch auch von unserer Seite an das Sternkönigspaar! Gab es denn heute auch eine sonst tägliche Mittagspause oder wurde die verschoben?

Kind: Ja, die gab es. Das war auch ganz gut, um sich in dieser Zeit für den restlichen Tag zu erholen.

AP: Und danach?

Kind: Danach gab es ein erneutes Antreten und das Vogelkönigschießen, welches Jan Ziegert mit dem 278. Schuss für sich entschied. Zur Königin machte er dadurch Merle Kortmann.

AP: Und am Abend fand dann ein großes Fest statt?

Kind: Ja genau! Zunächst gab es ein großes, sehr leckeres Buffet, an dem wir uns sättigen konnten. Danach hieß es dann unsere zwei neuen Königspaare zu gebührend zu feiern.  Zudem gab es vorher ein „Fotoshooting“ mit unserem Polopartner.

AP: Und danach ging es schlafen?

Kind: Bis auf die ältesten Gruppen, die noch zur Nachtwanderung mussten, konnten wir alle schlafen gehen und uns für die kommenden Tage ausruhen, denn morgen ist Gammelmorgen, d.h. bis 11 Uhr gibt es Frühstück.

 

Schöne Grüße von der wunderschönen Insel Ameland wünscht das ganze Lager Buldern!

von Antonia und Timon

Zurück

NächsterBeitrag

  • Facebook Social Icon

© 2015 St. Pankratius Ferienlager Buldern