Freitag, 11.08.2017

 

Hallo Friends and Folks

Es war in aller Herrgottsfrühe, als sich das gesamte Dorf aufmachte, um sich, einer Völkerwanderung gleich, auf den Weg in Richtung Gotteshaus zu begeben. Wir wurden von unserem altehrwürdigen Pastor Alois Rohlmann freudig begrüßt. Da sich unser Bus um wenige Augenblicke verspätete, erzählte er noch die eine oder andere Anekdote aus seinen wirklich sehr reichhaltigen Ameland-Erfahrungen. Auch wenn nur die wenigsten noch lauschten, stach eine Geschichte hervor.

Badboy Rohlmann erzählte wie er in grauer  Vorzeit ein ganzes Rind mit bloßen Händen zerteilte, es  stückchenweise in verschiedene Koffer verteilt und so über die Grenze nach Ameland schmuggelte.

Mit dieser Geschichte im Sinn, ging es für die 56 Kinder (hier einen lieben Gruß an Lutz und gute Besserung!) und neun Betreuer los. Endlich wieder Ameland

Pünktlich wie die Maurer saßen alle um halb eins bei Wasser und einer deftigen Mahlzeit am Mittagstisch. Wie immer schmeckten die allseits beliebten Spaghetti mit Bolognese, gekocht von unseren super süßen Kochis, wieder vorzüglich.

Im Anschluss haben alle Kinder natürlich fein säuberlich und ordentlich ihre Zimmer bezogen und so konnten wir in den Nachmittag starten. Bei Fußball, Volleyball und ersten Touren durch unser Dörfchen Buren, konnten unsere kleinen Engel erste Seeluft schnuppern.

Nach lecker Kniften wie bei Muttern zuhause, ging es für einen kleinen Spaziergang zum Deich und direkt wieder zurück. Da die gesamte Insel um genau 53,25 cm erhöht wird und die Bauarbeiten am Deich begannen, könnten wir uns leider an keinen Aktivitäten, wie Deichrunterrollen und Keschern erfreuen. Außerdem konnte auch der Viererbob, angeführt von unserem Jupp van Kochschinken, nicht antreten.  Enttäuscht zogen alle Bob-Liebhaber von Dannen. Am Lager angekommen, konnten wir die großen Ballkünste unseres Lagerleiters Bartfracé O. bewundern. Dieser schaffte es innerhalb von zehn Minuten sage und schreibe 5 Bälle und sich selbst in den Baumkronen zu verlieren.

Später am Abend riefen Raffnix und Lukas H. Tönnis (das H steht für Gefahr) zur  gemütlichen Feuerrunde. Niemand erschien.

Abschließend hatten die Kinder das Glück unter den wachsamen Augen des Nachschicht-Dreamteams Maike und Falorian in das Traumreich zu entschwinden.

Tschüssi mit Üssi

Eure Maike und euer Florian J. Jupe

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