Samstag, 12.08.2017

 

Hallo liebe Daheimgebliebene,

wir grüßen weiterhin von der schönsten Insel der Welt und senden liebe Grüße zurück in die Heimat nach Buldern. Da die Wettervorhersage für heute leider nicht die beste war, hatten wir uns dazu entschlossen die Kinder nach einem ausgiebigen Frühstück erst einmal Zeit in ihren Gruppen zu verbringen zu lassen, um sich besser kennen zu lernen. Der Bolzplatz wurde trotz des Regens in Beschlag genommen und der Aufenthaltsraum, für die etwas Weicheren unter uns, zu einer Indoor-Fußballarena umgebaut. Die Mädels nutzten unter anderem ihre Zeit zum Bemalen von Jutebeuteln oder zum Kartenspielen auf ihren Zimmern. Die mitgebrachten Brettspiele und die Dartscheibe fanden ihren Abnehmer und wurden genutzt. Auch das Mittagessen diente zum näheren Kennenlernen. Die Kinder machten sich die mit den hiesige Spezialitäten vertraut und durften heute unzählige Frikandeln mit Kartoffelpüree verputzen (ganz zur Freude der hungrigen Meute). Nach einer verkürzten Mittagspause war auch das Nachmittagsprogramm ganz darauf abgerichtet sich etwas näher kennenzulernen. Diesmal war die Umgebung an der Reihe… Der Stationslauf stand auf dem Plan. Angeführt von den Ältesten machten sich 7 mutige Gruppen alleine auf den Weg, um die Insel zu erkunden. Auf ihrem Weg mussten sie mehrmals Halt machen und an 7 Stationen ihr Können und Geschick beweisen. Leider war es für eine Gruppe erwiesenermaßen schwer, sich überhaupt zu Recht zu finden. Doch falls man dann mal an einer der ausgewiesenen Stationen ankam, fand man dort Aufgaben vor, die schwerer und tollkühner nicht hätten sein können. Sei es sein Geschick beim Teebeutelweitwurf unter Beweis zu stellen oder seine Kontrolle bei der Flachwitz-Challenge zu bewahren. Den Kindern wurde einiges abverlangt. Zu allem Überfluss mussten sich die Gruppen einem durchtriebenen und bis ins letzte Detail durchdachten Quizbogen stellen, der glatt den größten Rätseln der Geschichte Konkurrenz machen könnte. Nachdem sie diese Strapazen überstanden hatten, bekamen unsere Kids ihr wohlverdientes Abendbrot. Doch wer jetzt denkt jeder würde jeden kennen, liegt leider falsch. Denn dazu muss man sich ja auch nochmal völlig ausgelassen begegnen und was passt da besser als eine zünftige Party nach Ameländer Art mit verschwitzten Körpern?! Gemäß dem Motto: „Wir sind erst am Ziel, wenn der Schweiß von der Decke tropft“, haben die Kinder auch den letzten Sauerstoff verbraucht.  Nachdem auch die letzte Dancingqueen vor Erschöpfung von der Tanzfläche gekratzt werden musste, wurden sie in ihren wohlverdienten Schlaf entlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Antonia und Florian T.

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