Sonntag, 13.08.2017

 

verfasst von den diensthabenden Krähen
Beobachtung der Eisernen Flotte (durch Mitglieder der Nachtwache):
Bereits früh am Morgen wurde offenbar die gesamte Kameradschaft der Eisernen Flotte von sengenden Sonnenstrahlen geweckt. Noch völlig durchlaucht von der schweißtreibenden und musikalischen Seeschlacht am gestrigen, machten sie sich auf den Weg in die Kombüse um den neuen Tag mit schmackhafter Seemannskost einzuläuten. Als erster Tagesordnungspunkt standen Gruppenbildungsmaßnahmen für die Gruppenmoral auf dem Brett. Getrieben durch völlige Übermotivation der Lord Kapitäne Jupp und Raphael Graufreud, ging es für die zweitältesten Matrosen pünktlich ab 0930 auf zu einem Marathon mit dem Rad über die gesamten Eiseninseln. Vom Lager aus führte der Weg zum Leuchtturm. In der Ortschaft Hollum wurden die mitgebrachten Stullen verschlungen, dann ging es über den Deich zurück. In Nes durften die kleinen Klugschwätzer einige ihrer Taler verspielen, bevor es zurück zum Stützpunkt ging. Die ältesten Schrubber marschierten im Schweinsgalopp bis zu den allseits beliebten Springdünen, um ihre Stuntman-Qualitäten für bevorstehende Kämpfe gegen die Armee der Drachenkönigin Daenerys Targaryen zu verbessern. Dabei sprangen sie fast ihren filmenden Betreuer kaputt. Gerufen von der Sehnsucht nach der See und dem Durst nach Salzwasser, verbrachten die jüngsten und zweitjüngsten Klabautermänner der Graufreuds den Tag am Strand. Sie buddelten Fallen für die gegnerischen Häuser und begleiteten mit Pauken und Trompeten die Seebestattung einiger Krebse und Quallen. 
Die zweitältesten Maiden starteten in den Tag mit einer scheinbar 
gemütlichen Runde Minigolf, danach wurde weiter in den Wald flaniert für eine gehörige Runde „Capture the flag“. Aufgrund fehlender Fahnen wurde aus „Capture the flag“ allerdings „Capture the Kescher“, passt aber ohnehin besser zu den Seemännern der Eiseninseln. Die jüngsten, zweitjüngsten und ältesten der weiblichen Sprotten starteten ein heißumkämpftes Wettradrennen zum Aussichtsstützpunkt Het Oerd, um von dort aus nach etwaigen Drachenangriffen Ausschau zu halten. Uns erblickten sie jedoch nicht. Mit dem Vorteil von kräftigen Oberschenkelmuskeln und getrieben durch die Peitschenschläge ihrer Gruppenführerin, waren die Ältesten die Ersten an der Plattform und konnten ihre Fahne mit dem goldenen Kraken auf schwarzem Grund hissen. 
Nach deftigen Schnitzeln mit Zigeunersoße, Kartoffeln und Salat, wurden die übermäßigen Kalorien eskalativ durch Volleyball, Fußball, Dart und Denksport bei Wizard abtrainiert. 
In Schach gehalten durch uns, die Nachtwache, konnten weder Seeräuber noch weiße Wanderer nachts viel ausrichten oder gar die Mauer der Lautstärke überqueren.

In diesem Sinne: "Was tot ist, kann niemals sterben!" Und viel Spaß bei der neuen Folge „Game of Thrones“ heute Abend.

Eure Watchers on the Wall, 
Terence und Lisa

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